120 Ironmans in 120 Tagen - Jonas Deichmann über seinen unglaublichen Weltrekord (#28)

Shownotes

Er schwimmt, fährt und läuft dort, wo andere längst aufgeben würden: Jonas Deichmann ist Extremsportler, Abenteurer, Weltrekordhalter – und der erste Mensch, der einen Triathlon um die ganze Welt absolviert hat. Im Gespräch mit Alex erzählt er von 120 Triathlons in 120 Tagen, eisigen Nächten in der Wüste, Begegnungen mit bewaffneten Polizisten in Mexiko – und Momenten völliger Einsamkeit, die er als Freiheit empfindet. Jonas spricht über mentale Stärke, radikale Akzeptanz, Disziplin und die Kunst, sich selbst immer wieder neu zu fordern. Eine Folge über Motivation, Fokus und das Gefühl, wirklich zu leben.

Über den Gast: Jonas Deichmann (geb. 1987 in Stuttgart) ist Extremsportler, Speaker und Autor. Bekannt wurde er durch seine spektakulären Weltrekorde – u. a. als erster Mensch, der die Welt im Triathlon umrundete. Mit Projekten wie „Triathlon 120/120“ oder seiner Durchquerung Eurasiens mit dem Fahrrad inspiriert er Menschen weltweit, ihre eigenen Grenzen zu verschieben. In Mexiko wurde er als „deutscher Forrest Gump“ gefeiert, tausende begleiteten ihn beim Laufen durchs Land. Heute hält Jonas Vorträge, schreibt Bücher und lebt, was er predigt: Mut, Ausdauer und radikale Freiheit.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo ihr Lieben, herzlich willkommen zu meinem Podcast Lemon Dreams.

00:00:04: Dein Podcast für Inspiration und Mut.

00:00:06: Mein Name ist Alex Schwabe und ich interview in meinen Podcast herausragende Persönlichkeiten mit bewegenden Lebensgeschichten Und ich wünsche euch ganz viel Freude.

00:00:16: Spaß beim hören und genießt einfach die Sendung euer Alex.

00:00:25: Also Ich habe mich am ersten einsam gefühlt wo ich Ja, dann sehr bekannt wurde und tausende Menschen was von mir wollten.

00:00:35: Ich kenne die ja nicht!

00:00:36: Die kennen mich aber ich kenne sie nicht und das ist auch schön dass da Leute dabei sind.

00:00:43: Aber es gibt manchmal so einen Punkt wo's auch zu viel sein kann wenn an jeder was von einem will.

00:00:49: und hier nochmal ein Selfie und da noch mal irgendwas.

00:00:51: Da bin ich im Hochsommer Durch die Mojave-Würste und Ausläufer des Death Valleys gelaufen, da wurden gerade Hitzeweltrekorde aufgestellt.

00:01:00: Die Temperaturen waren teilweise deutlich über fünfzig Grad im Schatten und es

00:01:05: gab kein Schatten.

00:01:07: Also gefüllte Temperatur.

00:01:09: Ich erinnere mich an einen Moment in den Ausläufen vom Death Valley wo mir die Schulsohlen so leicht geschmolzen sind.

00:01:20: Das wird dann sehr unangenehm.

00:01:22: Ich sage mal gerne radikale Akzeptanz.

00:01:25: Was bedeutet Shit Happens?

00:01:28: Und jetzt kann ich darüber fluchen und noch schlechte Laune haben, negative Energie erzeugen oder ich kann es akzeptieren abhaken.

00:01:37: Das ist die neue Situation.

00:01:38: Was kann ich machen um meine Situation zu verbessern?

00:01:41: Hallo ihr Lieben!

00:01:41: Herzlich willkommen zur heutigen Folge Lemon Dreams.

00:01:44: Ich habe heute einen ganz besonderen Gast bei mir.

00:01:47: Bei mir ist Extrem Sportler und Abenteurer Jonas Deichmann zu Gast.

00:01:52: Jonas hat herausragendes geleistet und gezeigt,

00:01:55: dass

00:01:55: die menschlichen Grenzen absolut verschiebbar sind.

00:01:59: Er hat zum Beispiel per Triathlon die Welt umrundet und hat auch zuletzt hundertzwanzig Triathlons in hundert zwanzig Tagen absolviert.

00:02:09: Absoluter Weltrekord hat vor ihm noch keiner geschafft.

00:02:13: und mit Jonas spreche ich über mentale Stärke und wir in Mexiko bekannt wurde als der Deutsche Forest Gump.

00:02:21: Und ich wünsche euch jetzt ganz viel Spaß beim Hören, und sag nur Lauf-Forest, Lauf!

00:02:27: Kurze Werbung Wenn sich bei dir mal was ändert sind wir für dich da.

00:02:32: Ganz einfach persönliche Daten per App anpassen Weil Gesundheit näher braucht.

00:02:37: Mit meiner AOK-App Anlegen digital klären.

00:02:45: Guten Tag, herzlich willkommen zu Lemon Dreams.

00:02:47: Dein Podcast für Inspiration und Mut!

00:02:50: Heute habe ich einen ganz besonderen Gast bei mir.

00:02:52: Wenn man über Inspiration & Mut spricht kommt mal an dir nicht vorbei Lieber Jonas, schön dass du da bist

00:02:58: Freut mich sehr.

00:02:59: Danke.

00:03:00: Ich hab heute Jonas Daichmann bei mir zu Gast.

00:03:02: Jonas Du bist ja Extrem-Sportler Speaker Autor.

00:03:07: Also wirklich Du hast schon Sachen erlebt und gemacht.

00:03:10: also das ist echt grandios.

00:03:11: Du bist Patriathlon im Welt Per Triathlon im Deutschland rum.

00:03:16: Die letzte Aktion war hundertzwanzig Tage, hundert zwanzig Triathlons lang Distanz also richtig krass!

00:03:23: Also einen Riesen Respekt vor deiner Leistung und ich freue mich jetzt auf die Zeit mit dir.

00:03:29: Danke ja bin gespannt.

00:03:31: Ja wie kommt man drauf Jonas in hundertzwanzig Tagen Hundertzwanzig Triathlon zu laufen?

00:03:37: Das ist echt krass.

00:03:39: Also am Ende ist es auch ein Prozess.

00:03:40: Ich bin nicht an einem Tag aufgewacht und habe gedacht, jetzt mache ich hundertzwanzig Ironman-Distanzen hintereinander, sondern auch das ist ein Prozess.

00:03:48: Ich hab mein ganzes Leben lang extrem viel Sport gemacht, bin früher auch Radrennen gefahren, dann wäre er im Studium eine Weltumrundung auf dem Fahrrad gemacht und dann in den ersten Weltrekord aufgestellt.

00:04:00: Das war die schnellste Eurasiendurchkehrung.

00:04:02: aufm Fahrrad habe ich erst mal Fahrradweltrekorde aufgestellt mehrere und bin dann umgesattelt zum ersten Triathlon einmal rund um die Welt.

00:04:12: Also was ich damit sagen will, ist Grenzen verschieben sich und auch das ist ein Prozess und man lernt mit jeder Herausforderung, die man meistert lernen wir ja da geht er auch noch ein bisschen mehr.

00:04:24: also man kann seine Grenze verschieben.

00:04:26: und dann war ich thirty-six also vor zwei Jahren wo ich die oder v.a.

00:04:31: thirty-five hatte.

00:04:34: Ich habe immer Abenteuer und Leistungssport miteinander kombiniert.

00:04:36: Und wenn man jetzt so dran denkt, dreht er dann um die Welt oder... das ist ja... Klas ist auch Leistungssport aber der Fokus vielleicht ein bisschen mehr Abenteuern und ich werde auch in Zukunft Abenteurer bleiben und mal wieder um die Welten und Südpol usw.

00:04:49: Aber ich war an dem Punkt wo ich einmal wissen wollte was machbar ist.

00:04:54: Da kommt man als Ultra-Ausdauer-Atlet.

00:04:57: Ivan Mann ist die Königsdisziplin im Ausdauersport, also kann mich da sehr schnell bei der Frage raus wieviel miteinander kann ich machen?

00:05:03: und dafür gab es einen Weltrekord.

00:05:04: Der ist schnell bei Hundertfünf, da wollte ich ein bisschen mehr machen!

00:05:09: Wie bereitest du dich?

00:05:10: Also erst mal Glückwunsch zum Weltrekort, also echt grandios!

00:05:16: Jonas, wie bereitet man sich auf so eine Krasse... Auf so ein krasses Projekt nenne ich es jetzt mal vor, weil ich sammle das Kanscher nicht trainiere.

00:05:25: Die Distanzkansche in dem Sinn nicht trainieren wie bereite ich dennoch darauf vor?

00:05:31: Also die Distanz kannst du definitiv trainieren.

00:05:34: Du kannst nicht die komplette Distanz machen aber du kannst dich da natürlich vorbereiten.

00:05:40: Das beste Training sind meine vorherigen Projekte zum einen um den Körper auf so ultralange Sachen daran zu gewöhnen und auch das mentale, also dass man an jeder Herausforderung wächst.

00:05:53: Ich sage mal auf dem Sofa hat noch niemand mentales Stärke entwickelt sondern das entwickelt man wenn man sich herausforderungen stellt und das habe ich gemacht mit meinen vorherigen Projekten.

00:06:01: Ich hab die Idee zwei Jahre vorher gehabt wo ich den Trial um die Welt gemacht habe und habe dann ein Jahr vor dem Projekt eine Doppelquerung der USA als Training gemacht, da bin ich von New York nach Los Angeles geradelt und bin dann in hundert Tagen wieder zurückgerannt.

00:06:16: Einfach aus dem Grund... Schwimmen ist ein bisschen knapp über einer Stunde durch.

00:06:22: das kann man auch Kleiden mit einem Neoprenanzug.

00:06:25: also es passiert jetzt nichts.

00:06:27: Radfahren ja an sich kriegt man auch keine Verletzung und nichts.

00:06:33: Also ich habe ganz genau gewusst des Projekt.

00:06:36: Das Radfahren und Schwimmen entscheidet, wie schnell ich bin.

00:06:38: Und wie locker ich beim Laufen ankomme.

00:06:40: Aber das Laufen ist das was am Ende entscheidet ob ich das Projekt schaffe oder nicht weil da ist es höchste Risiko für eine Verletzung usw.

00:06:51: Daher Doppelquerung der USA.

00:06:53: Bin ich ein fifty Kilometer Tagesschnitt gerannt für hundert Tage mit Anhänger im Schlepptau auch so Rocky Mountains und Maruiabewürste usw.. Der Körper hat gelernt, ja kann es auf jeden Tarar laufen.

00:07:08: Also ist ein Marathon auch nicht so weit und macht vorher noch etwas mehr.

00:07:13: Dann habe ich einen Monat getapert also mich erholt ein bisschen und dann hatte ich fünf Monate der sehr intensiven Vorbereitung.

00:07:22: Da habe ich in Portugal und Spanien im Campervan gelebt und habe ja so etwa twenty-fünfmal die Woche trainiert das heißt jeden Tag schwimmen, radeln und laufen in verschiedenen Kombinationen.

00:07:35: Oft einfach so eine Mitteldistanz also die Hälfte von der Langdistanzen.

00:07:39: Und dann habe ich mal ein oder zwei Mal die Woche im Fokustag gemacht wo ich dann ein bisschen kürzer schwimmen und radeln war und hab dann eben einen dreißig Kilometer Lauf gemacht oder andersrum.

00:07:47: Ich habe einen kurzen nur zehn Kilometer gelaufen und nur zwei Kilometer geschwommen und dann bin ich aber noch nach hundertfünfzig geradelt.

00:07:53: dazu ganz viel Yoga, Dehnen und Stabilitätstraining das nämlich auch was was unglaublich wichtig ist.

00:08:00: du brauchst natürlich durch den Sport, den großen Motor und die Ausdauer.

00:08:06: Nur ganz wenig Intervalle aber was unglaublich wichtig ist ein sehr starkes Core also eine Rumpfmuskulatur Beweglichkeit weil wenn man das nicht hat dann kommen Verletzungen.

00:08:21: Du hast jetzt gerade sehr viele Punkte gesagt.

00:08:24: Ja, du bist durch die Wüste gerannt.

00:08:26: Du hast die Trainingsbelastung angesprochen und auch deine Trainingsvorbereitung.

00:08:31: Da gehen mir so viel Frage durch den Kopf.

00:08:34: Fangen wir mal bei der Wüster an.

00:08:35: Wie ist es denn das so?

00:08:36: Wenn man durch eine Wüsterin... Das sind ja auch extreme Bedingungen.

00:08:38: Auf der anderen Seite war ich in Russland unterwegs bei knapp minus vierzig Graden Sibirien.

00:08:44: Wie geht's dir?

00:08:45: Kannst du da mal ein paar Geschichten erzählen wie es dir da ergangen ist bei so extremen Bedingung?

00:08:53: Das Kälteste, was ich hatte war definitiv wo ich im Winter durch Sibirien geradelt bin.

00:08:57: Da waren einige Tage mit minus dreißig und noch kälter dabei.

00:09:03: Dazu muss ich sagen das ist eine ganz trockene Kälte da gibt es keine Feuchtigkeit.

00:09:07: D.h.

00:09:08: solange ich nicht schwitze die richtige Kleidung habe ist das erstmal in Ordnung.

00:09:12: Das Wichtigste ist einfach keinen Fehler zu machen.

00:09:14: also du musst trocken schlafen ansonsten ist es lebensgefährlich.

00:09:22: Da bin ich Profi, das heißt man muss auch sehr gut planen.

00:09:24: Man sollte keinen Fehler machen bei Distanzen natürlich.

00:09:27: Das heißt erst mal Ich weiß ich habe keine schwäche Phase und ich weiß ganz genau in Hundertfünfzehn Kilometern da kommt eine Tankstelle und da kann ich mich aufwärmen.

00:09:38: Da gibt es was zu essen.

00:09:39: Da gibts einen heißen Tee für meine Thermostrinkflasche wo man dann auffüllen kann.

00:09:43: dass ist auch warm bleibt also dass man da kein Fehler macht und das genau anschaut.

00:09:49: Die viele herausfordernden Tage beim Wetter durch Queryn-Siberiens waren dann die Tage, wo ich tagsüber Schnee regen hatte.

00:09:58: Und nachts fällt die Temperatur trotzdem auf minus fünfzehn Grad.

00:10:01: Da ist ja alles nass und es gefriert an.

00:10:06: Es gibt noch eine Möglichkeit, es wieder trocken zu bekommen und es ist halt Tragen!

00:10:11: Das sind so die richtig harten Momente Bei Hitze, also das heißeste was ich hatte war definitiv auf dem Fahrrad einmal quer durch diese Harra im Sommer.

00:10:21: Und dann noch ein bisschen heißer war der Lauf durch die USA vor zwei Jahren.

00:10:25: da bin ich auch im Hochsommer durch die Mojave-Würste und die Ausläufer des Defvallys gelaufen.

00:10:32: Da wurden gerade Hitze Weltrekorde aufgestellt.

00:10:35: Also die Temperaturen waren teilweise deutlich über fünfzig Grad im Schatten und es gab kein Schatten Also gefühlte Temperatur.

00:10:43: Ich erinnere mich an einen Moment im Ausläufer vom Death Valley, wo mir die Schuhsohlen so leicht geschmolzen sind und das wird dann sehr unangenehm Und da habe ich dann einfach meinen Rhythmus angepasst.

00:11:01: Also auch nachts ist der sehr heiß in der Mojave-Wüste, in der Sahara nicht, aber in der mojave Wüste ja.

00:11:09: Aber da geht's dann so und ich hab dann... einfach geschaut, ganz klar wo sind Tankstellen?

00:11:17: Wo ist Schatten?

00:11:17: Wo is Wasser?

00:11:19: Das berechne ich dann.

00:11:20: Es ist manchmal auf fünfzig- sechzehn Kilometer weit weg.

00:11:23: da darfst du keinen Fehler machen.

00:11:24: also du musst dir hundertprozentiger sein und kommst auch an und zwar in der und der Zeit und ich schau dann okay ich brauche dafür sechs Stunden und tu nochmal eine Stunde Puffer oben drauf das heißt ich brauch sieben Stunden Die Temperatur, ja ich würde mal sagen so ab zehn Uhr morgens wurde es dann sehr sehr ungemütlich.

00:11:43: Also ab zehn ist die Temperatur auch schon so Richtung fünfenvierzig Grad gegangen gegen Mittag dann über fünfzig und das heißt sich startet an kann zurückrechnen und starte.

00:11:54: dann um zwei Uhr morgens oder um halb drei läuft durch die Dunkelheit in den Sonnenaufgang rein und wenn die Sonne aufgeht Um sieben Uhr ist es auch schon irgendwie fünfunddreißig Grad.

00:12:06: Das ist brutal, aber es geht und da einfach berechnen und dann kann ich mich mittags für ein paar Stunden irgendwo bei einer Tankstelle oder so in den Schatten legen versuchen Powernap zu machen und starte dann bei Sonnenuntergang nochmal und läuft dann noch mal irgendwie zwei Stunden die Dunkelheit rein schlaft dann zwei drei Stunden und dann starte ich auch wieder.

00:12:28: Wir stören immer allein Wenn du das machst, so Aktionen, weil ich kann mir vorstellen.

00:12:35: Du hast gesagt, du planst das Ganze dann läufst du vers Fahrrad und schwimmst ja bist dann immer allein auf deiner Reise oder begleitet dich ein Team?

00:12:46: Ich bin größtenteils alleine.

00:12:48: also ich habe auch schon Projekte gemacht mit meinem Bruder zum Beispiel Und hab natürlich jetzt auch gerade, wo ich dann durch Mexiko gerannt bin.

00:12:56: Da wurde ich ja dann sehr bekannter als deutscher Faustgump und habe da ein Tausend von Mitläufern gehabt.

00:13:00: aber prinzipiell war ich bei den großen Abenteuern erstmal erst mal alleine.

00:13:06: Jetzt gerade über den Triathlon um die Welt ist ja auch eine Netflix-Doku entstanden und einen Spiegelbestseller.

00:13:11: das limit bin nur ich und Das bedeutet da war dann ab und an Mal für zwei drei Tage im Filmteam dar.

00:13:19: Das kann man sich so vorstellen.

00:13:22: Ich bin insgesamt glaube über fünf neunzig Prozent der Zeit komplett alleine gewesen.

00:13:25: Hab dann mit Handy, mit GoPro gefilmt und wenn da so ein Highlight kommt ist für zwei drei Tage jemand da.

00:13:30: also ich nehme mal das Beispiel ich bin durch die Arthria auf vierundfünfzig Tage geschwommen davon war ich zwanzig Tag allein.

00:13:38: Wow wie gehst du mit der Einsamkeit um?

00:13:41: Ich fühle mich in der Natur bei meinen Abenteuern in keinster Art und Weise einsam.

00:13:45: Das ist wunderschön, wenn man da auf dem Baikalsee ist.

00:13:49: Da fehlt auch niemand.

00:13:50: Für mich ist Einsamkeit eher die Anonymität von einer Großstadt.

00:13:55: Also ich habe mich am ersten einsam gefühlt wo ich ... Ja, dann sehr bekannt wurde und tausende Menschen, was von mir wollten.

00:14:05: Und ich dem aber ... Ich kenn die ja nicht!

00:14:07: Die kennen mich, aber ich kenn sie nicht.

00:14:10: Das ist auch schön, dass da Leute dabei sind.

00:14:14: Aber es gibt manchmal so einen Punkt wo's zu viel sein kann.

00:14:18: Wenn dann jeder was von einem will und hier nochmal ein Selfie und da noch mal irgendwas... Und ich steh immer alleine gegenüber.

00:14:23: also Einsamkeit ist für mich eher diese Anonymität.

00:14:28: auch wenns dann wenn dann jeder einen kennt, aber man kennt die Leute nicht.

00:14:33: Ja verstehe und vorhin hast gesagt Jonas du planst alles.

00:14:37: ja du guckst wie lang brauchst du von A nach B?

00:14:41: Und planst ein bisschen Puffer ein falls es mal brenzlig wird.

00:14:44: gab's denn mal Situationen in deiner Planung?

00:14:46: weil Plane kann man ja viel Aber net jeder Plan funktioniert er auch.

00:14:50: so Gabs den Mal Situation wo es brenzlich wurde.

00:14:53: Du hast ja auch gesagt Es kann lebensgefährlich werde Wenn man jetzt gerade die Extrembedingungen anschaut und auch die Distanzen, die du zurücklegst in einem fremden Land.

00:15:02: In der Einsamkeit?

00:15:03: In den Wüste gibt es da Situationen wo du sagst Da war's mal richtig brenzlig.

00:15:08: Da hast du Glück gehabt dass du da überlebt hast.

00:15:12: Ja also ich muss ganz klar sagen Ich sehe meinen Job in der Kategorie Extremsportler nicht als so gefährlich an wie Basejumper oder solche Jobs oder Bergsteiger Wo die Risiken nochmal ganz andere sind.

00:15:28: Bei meinem Job und bei meinen Projekten, die wichtigste Versicherung ich habe ist meine Erfahrung.

00:15:36: Und das Wissen, dass ich niemals in Panik gerate.

00:15:39: Also ich bin in meinem ganzen Leben noch nie in Panic geraten.

00:15:41: Das heißt auch wenn ich jetzt merke oh da bin ich jetzt in der Wüste und mein Wasser wird knapp dann verhalte ich mich trotzdem rational.

00:15:50: Ich weiß auch, lässt mein Körper was er kann also niemals einen Hobbysportler, der sowas noch nicht gemacht hat im Sommer in die Mojavewüste nehmen oder wieder nach Sibirien.

00:16:05: Also das ist eine ganz, ganz schlechte Idee.

00:16:08: Ich sage immer Dinge machen aber nicht in so absoluten Extremsituationen weil da muss man ganz genau wissen was man tut.

00:16:15: Man muss wissen dass man keine Panik bekommt wenn etwas schiefläuft.

00:16:19: und Das wichtigste Eigenschaft von einem Abenteurer ist, wie reagiert man wenn was schiefläuft.

00:16:27: und da habe ich unglaublich viel Erfahrung.

00:16:29: Die brenzligsten Situation die ich hatte war ja am Ende.

00:16:37: natürlich wurde mir ein bisschen heiß in der Wüste aber das war jetzt nie so dass ich jetzt Angst gehabt hab dass es jetzt knapp wird sondern ich habe immer genug Reserven eingeplant gehabt.

00:16:50: Ich bin beim Schwimmen in die Dunkelheit gekommen oder mal abgetrieben, unsere Sachen.

00:16:56: Das ist dann auch nicht so schön, dass man aufs offene Meer rausgeht und eine Dunkelheid.

00:17:00: Aber das sind Sachen, wo man erst einmal nicht in akuter Lebensgefahr ist.

00:17:05: Sondern es ist mehr dieses Gefühl, man sollte ja nicht sein.

00:17:09: Ich bin auch im Bürgerkrieg geraten in Äthiopien.

00:17:13: Also war viel dabei aber ... die mit Abstand gefährlichsten Situationen, die ich meinem Leben hatte.

00:17:18: Man denkt da immer an gefährliche Tiere... ...an Sahara und kein Wasser mehr oder so Sachen.

00:17:25: Nein!

00:17:25: Die gefährlichste Situation sind immer Autoverkehrs.

00:17:27: Das kann auch in Deutschland oder Schweiz passieren?

00:17:31: Ja also Suxin ja.

00:17:34: Da muss ich sagen als Fahrradfahrer Natürlich habe ich Situationen gehabt, wo ich in der Sahara oder wo auch immer gemerkt hab okay.

00:17:43: Ich habe jetzt noch zwei Liter Wasser und das ist noch ein Stückchen und ich muss es rationieren und solche Sachen.

00:17:49: außer Frage habe ich das gehabt.

00:17:51: aber wenn ich die sage mal zehn gefährlichsten Situation meines Lebens zusammen zähle dann ist das zehnmal eine Auto- oder einen Lkw, der ein bisschen zu nah an mir dran war.

00:18:01: Okay, krass.

00:18:03: Also es überrascht mich jetzt dass du sagst ich hätte jetzt gedacht das du sagest okay ist das Beispiel mit dem offene Meer.

00:18:08: Ich bin selber auch mal im Strand zu weit rausgekommen und mich hat dann halt Ebbe und Flut reingezogen Und ich bin dagegen angeschwommen.

00:18:16: damals war ich noch zehn und dann hat mich dann Erwachsener rausgezogen sonst wäre ich im offenen Meer weg gewesen.

00:18:22: und Du hast ja vorhin auch gesagt du bist abgetrieben und hast gesagt du hast ein Gefühl ok das soll dich ins Zeichen und Im Meer schwimmen wir ja auch Tiere oder Quallen Und da kann man ja auch mal in Berührung kommen und dann bist du irgendwo draußen ohne irgendwelchen Schutz, ohne Schwimmweste, ohne nix.

00:18:40: Da kann ja auch Rückzug was passieren?

00:18:42: jetzt aus meiner Perspektive geschildert, wie sie schon tut es?

00:18:45: Ja also ich habe einen Neobrenanzug angehabt und habe auch ein Floß hinter mir hergezogen.

00:18:50: das heißt... kann nicht untergehen, solange ich Ruhe bewahre.

00:18:55: Kann ich mit meinem Enneobrenanzug auch gemütlich machen?

00:18:58: Ich gehe nicht unter!

00:18:59: Also erst mal keine Ertrinkgefahr.

00:19:01: und die Situation, die du jetzt geschildert hast als zehnjähriger Junge ist absolut lebensgefährlich.

00:19:09: aber vor allem auch weil du als zehn- jährige Junge natürlich nicht gewusst hast und in dem Moment versucht hast gegen die Strömung anzu... anzuschwimmen, was du natürlich nicht schaffst.

00:19:22: Wenn du Erfahrung hast und ruhig bleibst und ein paar Jahre älter bist dann weiß man, dass man niemals gegen die Strömung anschwimmt sondern gerade am Ufer ist es... kann es auch eine sehr regionale Strömung sein, wo man seitlich rausschwimmen kann und dann wird man vielleicht sogar wieder von der Strömungen zurückgetragen ans Ufer.

00:19:43: Also das ist so.

00:19:45: Ruhe bewahren nicht gegen die Strömungsanschwimmen und versuchen seitlich raus zu schwimmen und dann ist diese Situation immer noch nicht schön Aber nicht mehr ganz so dramatisch.

00:19:55: Du kannst als zehnjährige Junge natürlich nicht wissen, aber auch das Situation wenn du Erfahrung hast und ein sehr guter Schwimmer bist vielleicht noch einen Neobrennernzug anhast ist die Situation nicht schön, aber es ist erst mal noch keine akute Lebensgefahr in der Regel.

00:20:11: Was war denn so das Erlebnis dass dich am meisten geprägt hat?

00:20:15: zu Wasser?

00:20:15: Wie viele Kilometer schwimmst du da am Stück?

00:20:17: wie kann man sich das vorstellen?

00:20:20: Also ich bin vierhundertsechstenfünfzig Kilometer geschwommen durch die Artia und eben das mit einem Sprümpflos hinter mir.

00:20:26: Ich bin tagsüber die Küste entlang gespommen, in den Abendsansufer hab da irgendeinem Strand übernachtet oder auf irgendwelchen Felsen und habe dann beim nächsten Tag am selben Ort wieder ins Wasser gegangen.

00:20:36: Ich bin dann alle zwei Tage irgendwo in den Hafen geschwommen und zum Supermarkt gelaufen, an der selben Stelle zurück ins Wasser.

00:20:40: Es war auch ansupportiert.

00:20:41: ich habe meine Verpflegung alles im Floß hinter mir hergezogen.

00:20:45: das heißt ich bin ein bisschen langsamer wenn nicht so'n Floß jetzt hier weil es dann auch schwer ist Und man muss ganz klar sagen im offenen Meer zu schwimmen oder auch an der Küste.

00:20:57: Das kannst du nur nicht vergleichen mit einem See Weil es gibt Strömungen Teilweise relativ stark, es gibt natürlich deutlich mehr Wind und Wetter auf dem Meer.

00:21:10: Und wenn der Wind von vorne kommt oder von hinten dann verdoppelt oder halbiert sich deine Geschwindigkeit bis zu den Punkt wo du rückwärts schwimmst.

00:21:18: Also du kannst... Wenn das Meer nicht will, du hast als Schwimmer keine Chance dagegen anzukommen, weil da eine Strömung ist und der Wind vom vorne kommt.

00:21:26: Es gibt auch Tage, da bin ich gar nicht drei Kilometer aus dem Wasser gegangen.

00:21:30: Weil es hat einfach keinen Sinn heute.

00:21:33: Die längsten Tage waren irgendwie so zwanzig Kilometer aber dann mit ziemlicher Hilfe vom Wind.

00:21:40: im Durchschnitt bin ich so dreizehn vierzehn Kilometer am Tag geschwommen.

00:21:45: Schon Brett ja?

00:21:47: Ich war damals noch kein Schwimmer muss ich sagen.

00:21:49: Ich bin ursprünglich Radfahrer gewesen.

00:21:51: also ich habe Seepferdchen gehabt wo ich an die Arte hergeschwommen bin Und habe mich ein paar Wochen darauf vorbereitet.

00:21:57: Also es war wirklich so, der Neo hilft dann natürlich ein bisschen wenn du jetzt nicht der beste Schwimmer bist.

00:22:02: Mittlerweile kann ich ein bisschen besser schwimmen.

00:22:05: also mittlerweile würde ich da wahrscheinlich auch eher zwanzig Kilometer am Tag statt dreizehn oder vierzehnt schwimmen.

00:22:11: Wie sah die Schwimmvorbereitung aus?

00:22:13: vom Seepferdchen in die Adria?

00:22:15: Was waren dazwischen?

00:22:17: Also natürlich Techniktraining und Kraftübungen, aber es war auch Pandemie bevor ich los bin.

00:22:24: Das heißt man konnte da nicht in öffentliche Schwimmbäder oder Schwimmtrainer nehmen.

00:22:29: also meine Schwimmvorbereitung war für dieses Projekt sehr sehr gering.

00:22:33: Das hat sich jetzt geändert.

00:22:35: Ich habe ja letztes Jahr die Hundertzwanzig-Eivelmenzen in hundzwanzigt Tagen gemacht und da hab ich mich auch fünf Monate sehr intensiv darauf vorbereitet, mit Schwimmdrainer, mit Techniktrainingen und meine Schwimmzeiten sind jetzt auf drei Komma acht Kilometer gut nach halbischnunden schneller geworden als vorher.

00:22:54: also da mittlerweile kann ich gut schwimmen.

00:22:59: Unklaublich wichtig!

00:23:00: Ja, also ich würde immer noch sagen, ich war nie so eine große Schwimmer.

00:23:04: Und ich kann es bis heute nicht.

00:23:06: Ich graue halt wie ich graule, wie ich denke das mal grauelt.

00:23:09: aber ich denke da steckt ja so viel Technik, Lage im Wasser drin und gerade bei den Distanzen die du zurücklegst, dass man ein sauberer Schwimmstil haben.

00:23:18: Ja

00:23:19: auf jeden Fall.

00:23:21: Also wenn

00:23:23: man einen sauberen Schwimmsstil hat dann ist man nicht nur schneller, es kostet auch weniger Kraft.

00:23:28: Also man hat weniger Kraftaufwand und hat mehr Output.

00:23:31: Genial!

00:23:33: Ich denke, du bist eigentlich so das lebende Beispiel auch, dass man alles schaffen kann.

00:23:37: Ja ich sage jetzt, ich bin kein Schwimmer aber wenn ich dich angucke fühle ich mich so als ob ich alles schaffe kann weil du bist ja auch der menschliche Beweis über das mal vor allem was so schön gesagt Grenzen verschieben kannst.

00:23:49: Und wenn jetzt jemand sagt hey ich lauf hundertzwanzig Triathlon in hundert zwanzig Tag langen Distanz Stell mal das vor, ich sag mal Triathlon.

00:23:58: Ich glaub Weltrekord liegt so bei zehn, elf Stunden rum oder knapp unter zehn sogar.

00:24:02: Sind schon ein bisschen schneller mittlerweile?

00:24:04: Das war's mal so vor, glaube ich vor zwanzig, dreißig Jahren.

00:24:07: mittlerweile sind sie unter acht Stunden.

00:24:09: Ja okay krass!

00:24:10: Unter acht Stunden sogar mittlerweile und du hast dann wahrscheinlich auch am Anfang schneller und später dann halt vielleicht so um die vierzehn Stunde gebraucht und dann hast ja immer weniger Regeneration für dich.

00:24:22: Ja, absolut.

00:24:23: Also ich habe im Schnitt vierzehn Stunden gebraucht und der erste war noch so.

00:24:26: um die zwölf Stunden muss man auch ganz klar sagen in acht Stunden.

00:24:31: ein profitriert LED macht normalerweise zwei Wettkämpfe pro Jahr also zweimal lang Distanz weil die Regenationszeit so lange ist.

00:24:40: also sie können am nächsten Tag praktisch nicht laufen wenn man all out geht.

00:24:45: es ist ein bisschen was anderes.

00:24:46: also wenn du hundertzwanzig machst dann Das ist im absoluten unteren Grundlagenbereich.

00:24:52: Anders geht sowas nicht und dementsprechend ist es ein bisschen langsamer, ich hechte natürlich jetzt auch nicht durch die Verpflege durch die Wechselzone oder so, dass der Neo von mir reiht und direkt aufs Rad und weiter sondern ich habe auch Zehntausend Kalorien am Tag gebraucht.

00:25:06: das sind S-Bedbewerb, das sind thirty-six Big Mac Menüs, das ist sehr viel Essen Bruttozeit am Ende von etwa vierzehn Stunden und die Nettozeit war irgendwie so bei zwölf, zwölfen Halbern in meisten Tagen.

00:25:23: Wie schaffst du diesen S-Wettbewerb?

00:25:25: Hast gerade angesprochen.

00:25:26: also ich denke halt bei Sport ist immer das eine der Wettkampf den man sieht.

00:25:31: aber für ein Sportler spielt auch andere Faktoren wie jetzt grad Ernährung Schlaf ja und halt auch die Regenerationerrolle.

00:25:39: Wie hast du das geschafft in diesen hundertzwanzig Tagen, wo die Regenerationszeit vielleicht immer kürzer wird dich trotzdem zu erholen, genügend zu essen und zu schlafen?

00:25:50: Wie schafft man das?

00:25:51: Das ist ja echt unvorstellbar.

00:25:54: Ja also ich bin am Ende sehr konstant gewesen.

00:25:57: Also ich bin die meisten Tage ziemlich genau bei vierzehn Stunden plus minus eine halbe Stunde reingekommen in allen Prozessen drum herum extrem effizient gewesen, um einfach maximal Schlaf zu bekommen.

00:26:11: Trotzdem habe ich noch ein Physio und muss essen

00:26:13: usw.,

00:26:13: also ich bin so im Schnitt auf sechs bis sieben Stunden schlafen gekommen.

00:26:16: Das ist die Untergrenze bei so einer Belastung.

00:26:19: Ich muss aber ganz klar sagen das entscheidende ist am Ende nicht die Schlafdauer sondern die Schlafqualität.

00:26:25: Die Schlafqualität noch wichtiger.

00:26:28: Und da gibt es viele, viele Sachen wie man den Schlaf optimieren kann.

00:26:32: Ein Klassiker ist natürlich abends sich am Handy sein oder keine.

00:26:35: Arbeits-E-Mails zu lesen und so weiter hat jeder schon mal gehört aber meisten Leute machen das trotzdem nicht.

00:26:40: dabei ist es so unglaublich wichtig.

00:26:43: Es gibt auch Sachen wie eine Kiwiessen vom Schlafen gehen was hilft?

00:26:47: Man kann mit Hitze und Kälte arbeiten.

00:26:49: Es gibt Atemtechniken also es gibt ganz, ganz, ganze viele Sachen.

00:26:53: Das Wichtige ist dass ein Abends nix beschäftigt Und für den guten Schlaf und der Tiefschlaf ist am Ende das Entscheidende.

00:27:01: Das ist auch, was ich jedem mitgeben möchte, der in seinem Leben irgendwas optimieren möchte – da geht es nicht mehr um den jetzt absolut höchsten Leistungen vollbringen möchte, sondern es geht darum leistungsfähig zu sein eine gute Erholung zu haben und gesund zu leben.

00:27:19: Der Schlaf steht dafür aus meiner Perspektive an allererster Stelle.

00:27:25: Dann gibt es Dinge wie natürlich die Ernährung.

00:27:27: Ich habe Zehntausend Kalorien am Tag gebraucht, das funktioniert nur mit Ernährungsplan und ich hab alle zwanzig Minuten gegessen.

00:27:34: Also ich hab dann tatsächlich alle zwanziehn Minuten irgendwelchen Gel oder ein Riegel oder eine Banane gegessen und

00:27:40: du kannst jetzt ehrlich sagen Jonas Big Mac oder?

00:27:45: Nee, nee, ich esse überhaupt keinen Fast Food!

00:27:46: Das war jetzt nur so... Ist aus allererste, wenn man googelt das Verhältnis.

00:27:52: Dann kommt sofort was sind Zehntausend Kalorien?

00:27:55: und dann kommen sofort Big Macs.

00:27:57: aber das also fast wurde ist etwas, was ich überhaupt nicht esse, empfehle ich auch niemandem.

00:28:06: Ich habe so im Alltag, im Training eine sehr ausgewogene Ernährung.

00:28:10: Während so einem Sportprojekt muss man natürlich ganz klar sagen das funktioniert mit sehr vielen Gels und Riegel.

00:28:15: Das ist einfach die Energie, wo man meistens aufnehmen kann.

00:28:18: Anders funktioniert es auch nicht in dem Ausmaß.

00:28:21: Und das Wichtige ist auch eine Ernährungsstrategie muss man vorher testen.

00:28:27: also auch den Magen muss man trainieren Wenn man Zehntausend Kalorien am Tag ist, und das würdest du jetzt morgen machen.

00:28:33: Und dann Marathon laufen gehen oder auch nur ein Halbmarathon?

00:28:37: Du würdest dich wahrscheinlich übergeben, weil es einfach zu viel ist darauf.

00:28:42: Du kannst deinen Magen aber trainieren.

00:28:43: Das heißt auch da tust in der Vorbereitung fängst du an mit zwei Gails pro Stunde.

00:28:48: Dann gehst auf drei Gails per Stunde und kannst so hochfahren.

00:28:53: Das wurde im Profisport auch gemacht, was die bei der Tour de France mittlerweile an Kohlenhydraten pro Stunde zuführen.

00:29:00: Das ist mehr als das Doppelte von dem, was den normale Hobby-Sportler ohne sich zu übergeben schafft und das ist einfach Training und natürlich eine maßgenaue, abgestimmte Ernährung.

00:29:14: Ich habe da natürlich auch noch so Sachen gemacht weil wenn du nur Riegel und Gehls alle zwanzig Minuten isst – nicht weil du das jetzt möchtest sondern weil du es musst Dann kommst du auch bei jetzt, ich hab sehr gute Gehls.

00:29:26: Die schmecken auch.

00:29:27: aber du kommst dann trotzdem natürlich an den Punkt relativ schnell wo du dich mal nach was anderem sehn's und wir waren als Team kreativ.

00:29:35: Ich habe dann zum Beispiel ein mobiles Pasta-Pack haben wir entwickelt mit Ortlieb gemeinsam.

00:29:40: das ist So eine Art Tuberbox letztendlich und die hat unten aber so ein Klickmechanismus, also ein Adapter.

00:29:48: Und mein Vater stand dann immer am Anstieg auf dem Fahrradweg.

00:29:51: Leichtberg-Auf geht für so einen Kilometer.

00:29:54: Hat mir unten das Pasta packt Gereicht ich auf dem Fahrrad, habe es genommen und auf meinen Lenker eingeklickt.

00:29:58: Ich bin beim Hochfahren kurz in Teller-Pasta gegessen oben wieder ausgeklickt und abgegeben ohne abzusteigen weil ich hab ja keine Zeit.

00:30:05: also ist wie so ein super effizienter Formel eins Boxenstopp den kompletter Teller Pasta ohne das Fahrrads zu verlassen.

00:30:13: und das sind so Kleinigkeiten die eine unglaubliche Wirkung haben Weil am Ende Bei hundertzwanzig Tagen, da kannst du nicht wie jetzt.

00:30:23: Wenn du eine Langdistance machst dann verlierst du halt ein halbes Kilo gehst irgendwie ins Kaloriendefizit.

00:30:28: das ist erst mal brauchst natürlich hinten raus in Energie.

00:30:31: aber es ist erstmal langfristig kein Drama bei meinem Projekt.

00:30:35: wenn ich nur Hundert Gramm verliere am Tag Dann schaffe ich das Projekt nicht weil dafür ist viel zu lange.

00:30:42: also und es sind dann so diese kleinen Die Marginal Gaines, diese Kleinigkeiten die optimiert werden wie hier ein hundert Gramm extra oder einen Pasta Teller extra.

00:30:54: Hier fünf Minuten mehr Schlaf weil wir irgendein Prozess optimiert haben und solche Sachen die bei dem Projekt am Ende den Unterschied gemacht haben.

00:31:05: Ja, also das mit Pasta klickt.

00:31:07: Das ist auf jeden Fall ein cooler Lifehack muss man sagen.

00:31:11: und vielleicht kann ich noch sagen vor allem gesagt Kiwi vorm Einschlafen.

00:31:17: Das hängt noch bei mir im Kopf.

00:31:19: was macht die Kiwi damit du besser schläfst?

00:31:23: Also der Kiwi ist ein Stoff drinnen, deren die beim Einschlafen und auch beim Tiefschlafen hilft.

00:31:28: Also Kiwi in Lebensmittel, was man im Idealfall so eine halbe bis eine Stunde vom Schlafen gehen essen sollte.

00:31:37: Das gibt natürlich auch noch ganz andere Sachen.

00:31:39: also gibt es auch viele Leute, die nehmen Melatonin, was auch beim Einschlagen hilft.

00:31:45: Und da muss man finden, was das Verein selber selbst wirkt.

00:31:50: Ich habe mit Kivi sehr gute Erfahrungen gemacht und im Business-Context kann ich viele die Melatonin nehmen, vom Schlafengehen.

00:32:01: Also da gibt es Möglichkeiten.

00:32:03: trotzdem muss ich aber ganz klar sagen eine Kivi abends essen ist wenn der Rest nicht stimmt funktioniert das auch nicht.

00:32:11: also bis drei zwanzig Uhr deine Arbeits-E-Mails beantwortest, schnelle Kiwi ist und dann ins Bett gehst.

00:32:19: Dann kannst du es auch bleiben lassen.

00:32:21: Also die Stunde vom Schlafengehen sollte man nichts machen was irgendwie ein zum Nachdenken über irgendwas bringt.

00:32:33: Man sollte sich von Bildschirmen fernhalten.

00:32:37: Am Ende ist das auch.

00:32:38: Das sage ich aber mal, ich habe ja auch sehr viele Vorträge bei DAX-Konzernen und großen Unternehmen.

00:32:45: Und das sage ich auch ganz klar so für langfristige High Performance ist der Schlaf unglaublich wichtig und kein Mensch muss ausgenommen in absoluten Ausnahmesituationen wenn jetzt hier das wichtigste Projekt der letzten zehn Jahre ansteht.

00:33:04: Ansonsten muss man um um zwanzig Uhr keine Mails mehr lesen.

00:33:10: Der Laptop gehört da außer das Handy, man schläft besser und hat früher Energie und am Ende ist man effizienter und man schafft mehr und man lebt gesünder.

00:33:22: also das ist auch viel besser für langfristige High Performance.

00:33:26: Ja ich denke Jonas es ist schon was ganz Entscheidendes was du gerade gesagt hast.

00:33:30: Es bringt nichts wenn mal ein Kiwi ist vom Schlafengehen und der Rest vom Tagesablauf passt nicht.

00:33:37: Ich lese bis um elf Mails beispielsweise, dann schlafe ich net gut weil ich noch durchs Blaulicht so wach kalten wird und im Melatonin-Spiegel zu hoch ist.

00:33:46: Dann sagt du Körber, ich bin doch wach!

00:33:47: Ich bin aktiv.

00:33:48: also von daher das ist ganz wichtig was du gerade gesagt hast dass man sagt okay man muss auf's Gesamtpaket achten immer.

00:33:57: Absurd also sehr mit allem so mit wie Coverwee, mit Ernährung, mit allem.

00:34:03: es gibt nicht diese All-Inlösung.

00:34:06: macht das und dann ist alles gut.

00:34:10: Es kann auch für viele Leute ein bisschen gefährlich sein, wenn man sagt ja ich tue mir doch was Gutes indem ich das hier nehme und dann verzeiht mir mein Körper, wenn ich nur Fast Food esse oder was auch immer.

00:34:24: Nee so ist es nicht!

00:34:24: Also all das ist eine Ergänzung und das Wichtigste ist dass die Basics stimmen.

00:34:33: So genial bei dir.

00:34:35: Du, durch deine Projekte du bist viel draußen in der Natur, viel einsam hast vorhin beschrieben und du brauchst dieses Social Media glaub ich auch aktiv in gewisser Weise.

00:34:46: aber trotzdem in der Zeit wo du Sport machst, wo du rennst oder schwimmst wo du Fahrrad fährst da bist ja nicht irgendwie in Social Media du liest keine Mail sondern du bist einfach für dich mit der Natur und das stelle ich mir einfach voll schön vor.

00:35:04: Ja, weil in der heutige Zeit ist ja alles voll mit Technik und mit Social Media, mit Mails, mit Nachrichten... Und das nimmt er echt überhand!

00:35:12: Und da hast du glaube auch ein Mittel gefunden für dich dem Ganzen zu entfliehen?

00:35:19: Absolut habe ich auch ein großes Glück, dass sich mein Job größtenteils draußen machen kann.

00:35:24: Natürlich hab' ich auch mal E-Mails zu beantworten und so Sachen aber ich komme jeden Tag Ganz ganz wenigen Ausnahmen, wo ich irgendwie lange Reise habe oder sowas.

00:35:35: Ansonsten komme ich jeden Tag zu meinem Sport an der frischen Luft und das ist so wichtig dass man mal eins zwei Stunden draußen ist ein bisschen sport macht den Kopf frei bekommt Das ist auch mit nichts zu ersetzen.

00:35:50: Vorhin hast du auch gesagt, mentale Stärke spielt eine große Rolle.

00:35:54: Es gibt ja so eine Aussage von dir, wo es gesagt hat, das ist mit einer Mentale der Körber.

00:36:02: Klar, man braucht körperliche Veranlagung oder die Körper muss halt mitmachen und entsprechender Konstitution sein, dass alles rund läuft.

00:36:10: aber ich denke bei denen Distanz und gerade im Extremsport spielt mentales Stärke eine herausragende Rolle.

00:36:18: Wie siehst du das in Summe?

00:36:20: Definitiv, also man muss ja auch sagen ich habe für das letzte Projekt fünfzig Stunden pro Woche trainiert.

00:36:28: Fünfzwanzig Einheiten.

00:36:30: der Körper glaube ich.

00:36:31: Talent glaube ich keine Feuerkrankungen oder Vorverletzungen dass jetzt anfällig bin aber Ich hab mein Körper auf ein Niveau gebracht durch mentale Stärke.

00:36:42: weil jemand der der mentale stärke nicht hat Der kommt überhaupt nicht an die Startlinie.

00:36:48: Der würde gar nicht das Trainingspensum durchstehen, der würde auch nicht über Jahre die Extrameile gehen.

00:36:54: weil am Ende muss man ganz klar sagen, dass es in jedem Profisport so... Klar gibt's mal irgendeiner, der mit Glück und Talent mal irgendwas gewinnt.

00:37:07: Der wird aber nicht langfristig erfolgreich sein.

00:37:11: Jeder Profi-Sportler der nun erfolgreiches Unternehmen gründet, das Ganze gar in was.

00:37:17: Das ist verdammt harte Arbeit mit Disziplin und Leidenschaft dahinter.

00:37:25: Der Körper passt sich dann schon an.

00:37:27: Also der Erfolg kommt dann auch wenn man über viele Jahre mehr macht als alle anderen und es sich nicht so anfühlt.

00:37:34: Man muss das jetzt machen sondern man macht's gerne.

00:37:37: Und daher sage ich immer... Ja, der Körper kommt dann schon wenn man mentale Stärke hat und Disziplin und es durchzieht.

00:37:47: Und das ist allein die Vorbereitung und während so einem Projekt natürlich sowieso.

00:37:51: Klar braucht's den Körper aber der Körper entscheidet ein bisschen wie schnell du bist.

00:37:56: also ich werde jetzt keinen neunhundert Meter Lauffeld Rekord aufstellen da fehlt mir die Schnellkraft für definitiv.

00:38:04: Aber ums Durchhalten Das ist ja der Kopf wie lange du kannst.

00:38:10: Und gerade im Ultra-Bereich, dieser eine nächste Schritt, da geht ja immer und dann geht noch einer, dann geht er noch einer und irgendwann kommst Du an!

00:38:18: Das ist mentale Stärke.

00:38:22: Wie definierst Du mentales Stärke als Begriff?

00:38:29: Mentales Stärken sind für mich dass Du einen Fokus auf Deine Ziele hast dranbleibst und vor allem bei Rückschlägen wieder aufstehst Und weiter machst und wieder dranbleibst.

00:38:46: Also mentale Stärke zeigt sich vor allem, wenn es mal schwierig wird.

00:38:52: Wir sind ja hier bei Lemon Dreams.

00:38:54: da geht's auch darum, wenn ihr das Lebe-Zitrone schenkt oder ein Rückschlag schenckt dann Limonade draus zu machen.

00:39:00: was war so für dich so ein Lemon Dreams Moment wo du gesagt hast, da hat ihr das lebe Zitrone geschenkt und du hast Limonadetrauss gemacht vielleicht in deinen Projekten oder vielleicht außerhalb?

00:39:13: Also ich habe bei meinen Projekten natürlich massive Rückschläge auch gehabt.

00:39:17: Ich nehme jetzt mal das Beispiel Triathlon einmal rund um die Welt, das war während der Pandemie.

00:39:22: Das heißt plötzlich waren Grenzen geschlossen aber erst Mal in der Türkei.

00:39:27: sieben Wochen festgesetzt weil ich keinen festgesessen, weil ich kein Visum bekommen hab und das Projekt sah erstmal so aus dass es jetzt nicht weiter geht.

00:39:34: aber irgendwann kam eine Sondergenehmigung für Russland dann bin ich im Winter durch Sibirien geradelt Und genauso ich konnte nicht durch die USA rennen, habe mich nicht reingelassen.

00:39:43: Mexiko war dann die Ausweichroute und da bin ich dort als Deutscher Forrest Gump bekannt geworden und das war das beste Abenteuer meines Lebens.

00:39:49: Also es gab ganz viele Sachen wo ich erstmal Pech hatte und am Ende hat sich das alles genau richtig herausgestellt Genauso bei meinen Hundertzwanzig Ironmans Ironman Distanzen letztes Jahr.

00:40:06: Ich habe ja so viele Rückschläge gehabt, mit jetzt meine Woche Sauwetter.

00:40:12: Mit Dauerregen und zehn Grad oder eine Knieentzündung in Hexenschuss und so Sachen.

00:40:17: Und irgendwie geht es immer weiter!

00:40:21: Das hat unglaublich viel mit mentaler Stärke zu tun, dass man daran glaubt morgen wird's besser.

00:40:28: Wir finden eine Lösung auch wenn wir sie gerade vielleicht noch nicht direkt sehen das, was man selber beeinflussen kann.

00:40:38: Also ich sage mal gerne radikale Akzeptanz.

00:40:42: Was bedeutet Shit Happens?

00:40:45: Und jetzt kann ich darüber fluchen und noch schlechte Laune haben und negative Energie erzeugen oder ich kann es akzeptieren abhaken.

00:40:53: Das ist die neue Situation.

00:40:54: Was kann ich machen um meine Situation zu verbessern?

00:40:58: Ja, ich denke so radikaler Akzeptanzen ist ein Mittel mit solchen Situationen oder Rückschlägen umzugehen.

00:41:06: Das hört sich jetzt so einfach an, aber ich denke auch das ist ein Prozess da hinzukommen.

00:41:11: Wie hast du für dich mentale Stärke trainiert oder warst du schon von Kind auf so fokussiert auf deine Ziele?

00:41:22: Also immer sehr fokassiert auf Ziele und trotzdem hat es sich natürlich extrem weiter entwickelt.

00:41:29: Und das beste Training für mentale Sterke ist es nicht einfach zu machen.

00:41:35: also man wächst an Herausforderungen.

00:41:38: Vorhin auch gesagt, auf dem Sofa entwickelt hat doch niemand mentale Stärke entwickelt.

00:41:42: Sondern die entwickelt man wenn sich Herausforderung stellt und genau das ist was ich gemacht habe.

00:41:46: Also ich trainiere mentale Sterke bei meinen Projekten.

00:41:50: Ich trainiere mentales Stärke indem ich regelmäßig meine Komfortzone verlasse.

00:41:55: Und es kann jeder am Alltag sein machen.

00:41:56: Das muss auch keine Weltumrundungen sein oder auch kein Ironman.

00:41:59: Man kann jetzt im Sportkontext... Wenn man noch nie draußen übernachtet hat oder noch nie eine größere Fahrradtour gemacht hatten.

00:42:08: Das möchte man mal machen, ja dann kann man sein Fahrrad schnappen und fährt hundertfünfzig Kilometer in eine Richtung oder hundertzwanzig oder was auch immer, schläft irgendwo draußen unter dem Baum und fahrt am nächsten Tag wieder zurück.

00:42:19: und wenn man das noch nie gemacht hat wird man da erst einmal so ein bisschen seine Komfortzone verlassen, wird aber merken hey es ging ja aus Bayern überhaupt kein Problem weil es ist kein Problem ein bisschen mentale Stärke entwickelt.

00:42:36: Und das kann man auf alles übertragen, es kann auch sein ersten Marathon übertragen, dass man mal einen Auslandssemester macht im Studium oder mal einen Job annimmt wo man jetzt erstmal sich nicht so sicher ist ob man das kann.

00:42:54: Man wächst daran wenn man sich immer versteckt und immer den einfachen Weg geht, wo soll die mentale stärke herkommen?

00:43:01: An welcher Situation bestürmt stärkstückwachse?

00:43:07: Also ganz klar natürlich an meinen Abenteuerprojekten, weil das waren so Sachen wo ich keine Ahnung hatte was passiert und bin komplett aus der Komfortzone rausgegangen.

00:43:19: Wenn man noch nie im offenen Meer geschwommen ist, man schwimmt für zwei Monate durchs offene Meer mit einem Floß am Schlepptau bei Unwetter und allem möglichen was man dann hat, da wächst man dran definitiv.

00:43:31: Und also meine Abenteurer ein ganz großer Wachstumspunkt Aber auch schon früher.

00:43:38: Ich habe meinen Studium, also ich bin im Schwarzwald mein Abitur gemacht und dann direkt nach dem Abiturnster Ausland, hab in meinem Bachelor in Schweden Brasilien und Singapur gemacht, mein Master in Dänemark und Indien und da bin ich... Also nach Indien oder nach Brasilien, da habe ich weder die... Also kein Pologiesisch gekonnt.

00:44:00: Und jetzt ziehe ich da in der Stadt, kennen keinen Mensch und studiere da oder nach Indien.

00:44:05: ein ganz anderer Kontext.

00:44:06: Das ist so was ... Ja als junger Mensch kommt man dahin und man schafft es auch irgendwie und daran wächst man.

00:44:15: Und das Entscheidende ist, was man dabei lernt, ist auf alles im Leben übertragbar weil es geht einfach darum sich Herausforderungen zu stellen mal Horizont zu erweitern und man lernt damit umzugehen.

00:44:31: Und das kann man auf alles übertragen.

00:44:33: Kompliment, also komplimentschönes Beispiel auch aus deiner Jugend und aus deine Kindheit.

00:44:40: was hat denn dich in deiner Kindheit geprägt?

00:44:41: Wie warst du als Kind?

00:44:42: Du kommst ja hier aus der Ecke, aus einem schönen Grunbach beziehungsweise im Stuttgart geboren.

00:44:49: Das ist ja hier quasi in Karlsruhe um die Ecke wenn wir so will grunbach.

00:44:53: und wie waren so deine kindheit?

00:44:55: wie bist du da aufgewachsen?

00:44:58: Ich habe einen großen Bruder, der auch immer mein bester Sportkamerad für alles war.

00:45:04: Also wir haben alles zusammengemacht und sind von klein auf.

00:45:08: Wir waren immer draußen.

00:45:09: Wir haben immer Sport gemacht.

00:45:10: Wir hatten eine unglaublich schöne Kindheit gehabt in einem großen Garten.

00:45:15: Da waren noch viele den Bergen unterwegs und meine Eltern haben nie gesagt das schafft ihr nicht es ist eine dumme Idee sondern Also wir haben als Kinder einige dumme Ideen gehabt und meine Eltern haben immer gesagt, ja.

00:45:29: Unsere Eltern haben gesagt, ihr probiert es aus!

00:45:32: Wir können euch dabei helfen.

00:45:33: Wo ich gesagt habe mich gehe jetzt im Ausland studieren und gehen die weite Welt da hat dann meine Eltern sofort gesagt na klar macht das wie können wir dich dabei unterstützen?

00:45:44: Und ein sehr prägendes Erlebnis war noch erst mein Opa ist vor vielen Jahren nach Westafrika ausgewandert hat er am Ende im Urwald in Guinea, in Westküste Afrika gelebt.

00:45:58: Und ich bin ja das erste Mal mit ... Ich glaube war ich sieben, wo ich das erste mal dort war und ist natürlich auch ein sehr, sehr brengendes Erlebnis wenn du aus Deutschland kommst und besuchst dein Opa in Westafrika, wer da im Urwalt lebt.

00:46:15: Das öffnet deinen Horizont und du lernst einfach mit der Herausforderung umzugehen.

00:46:25: Ja schönes Beispiel!

00:46:26: Also auch die Prägung von deinen Eltern, ja?

00:46:29: Die quasi immer gesagt haben hey Junge macht das gute Idee dir keine Grenzen gesetzt habe.

00:46:35: Ich denke es zeigt auch nochmal wie wichtig ein Elternhaus ist dass die Kinder dann prägt und man sieht ja an deinem Beispiel was draus geworden ist.

00:46:45: Ja Das trägst du heute noch mit dir rum dieses Mindset

00:46:50: Definitiv!

00:46:51: Das ist so unglaublich wichtig man in Umfeld hat als Kind, als Jugendlicher und danach natürlich auch.

00:47:02: In Umfeld was nicht sofort sagt stopp ist gefährlich das vielleicht klappt es nicht sind dumme Idee sondern da geht's nicht um naivität sondern ich sage immer positive Grundhaltung.

00:47:16: und was ich damit meine ist dass wenn du eine Herausforderung kommst Du solang du es nicht weißt, erstmal davon ausgehst, dass es geht.

00:47:30: Also wenn ich jemanden frage, kannst du morgen in Marathon laufen?

00:47:35: Dann würden die meisten Leute erst mal sofort, oh nee, Marathon kann ich nicht.

00:47:39: Viel zu weit habe ich noch nie gemacht, Ablehnung.

00:47:41: Dabei hab' ich jetzt nicht gefragt ob man das in zwei Stunden oder drei macht, sondern ich hab einzig allein gefragt, kannst du zweieinvierzig Kilometer laufen?

00:47:49: Ob du in vier Stunden fünf oder sechs Stunden ins Ziel kommst, es war überhaupt nicht meine Frage und das kann jeder gesunder Mensch.

00:47:56: Und das ist das Entscheidende.

00:48:00: Nimmt man das erstmal an Kann ich wahrscheinlich?

00:48:04: Jetzt schauen wir mal, wo die Herausforderungen sind und wie wir das schaffen.

00:48:07: Oder ist die Grundhaltung sofort... Nee geht nicht!

00:48:12: Und solche Leute, die sofort Ablehnung haben und die habe ich auch nicht in meinem Leben muss man ganz klar sagen weil es zieht ein runter und so ist noch keine große Idee entstanden oder kein großes Projekt sondern das entsteht wenn man Leute um sich herum hat, die positiv sind.

00:48:31: also kannst dir vorstellen Wo ich das Idee hatte, hundertzwanzig Ironman-Distanzen hinan zu machen hat auch keiner gemacht.

00:48:38: In meinem Umfeld da war niemand der gesagt hat Jonas es geht nicht sondern die haben alle gesagt oh du hast dir aber was vorgenommen Du wirst schon wissen was du tust grundsätzlich möglich.

00:48:53: jetzt machen wir einen Plan und schauen wie wir das hinbekommen.

00:48:57: Welche Menschen unterstützt du dich dann dabei bei solchen Projekte?

00:49:01: Also mein Vater macht meinen Management und war jetzt bei dem Projekt auch der Teamchef.

00:49:05: Das ist grundsätzlich derjenige, mit dem ich am meisten zusammen arbeite bei allem.

00:49:12: Mein Vater seine Frau war im Team und hat auch mit meinem Vater oft unterstützt für gute Stimmung gesorgt.

00:49:22: und dann habe ich den Martin.

00:49:25: Der Martin ist mein Verleger, er macht alle meine Bücher mit mir zusammen und war mein Vater seine Vertretung.

00:49:33: auch bei Projekten hat er ab und an eine Funktion und einfach auch ein ganz wichtiger Partner für Projekte auch in denen Entwicklung.

00:49:41: Mein Bruder ist ab und ander dabei und unterstützt.

00:49:45: Dann hatte ich noch im Bernd und am Anderen noch einen Arzt.

00:49:48: Und ein Physio beim letzten Projekt, den Mark für Content.

00:49:55: Das ändert sich aber immer wieder.

00:49:56: Ich habe als Kernteam meinen Vater bei allen Projekten und dann meistens doch den Martin, mein Bruder, meine Vater ist eine Frau, die Corinne und sonst Projektbezogen einfach noch je nachdem was ich gerade

00:50:10: brauche.".

00:50:11: Was bedeutet dir der Support von außen?

00:50:15: Er ist unglaublich wichtig.

00:50:16: Also der Support von außen aus meinen Freunden, meiner Familie ist für mich unglaublich richtig weil es so schön ist wenn man so Projekte zusammen macht.

00:50:29: Weil am Ende darf man auch nie vergessen ich bin dann derjenige der in den Medien ist und Ja, jetzt entrieren um die Welt habe ich auch größtenteils alleine gemacht.

00:50:39: Das ist definitiv richtig!

00:50:40: Die Hundertzwanzig Iron Man, das tanzen in den Hundert zwanzig Tagen wäre ohne ein Team nicht möglich gewesen und da hat jeder eine unglaubliche Leistung verbracht.

00:50:50: Dann erfahre ich ja auch ganz viel Support von der Allgemeinheit.

00:50:55: und gerade bei meinem letzten Projekt es war ja auch Wahnsinn in Rot.

00:50:59: Da haben wir tausende von Leuten mitgemacht und ich bin keinen Tag allein gewesen.

00:51:06: Beim Unwetter sind dann zehn Leute mit mir mitgerannt und waren ganz viele freiwillige Helfer dabei, die dann Verpflegungsstationen eingerichtet haben.

00:51:15: Und Verstimmung gesorgt haben – das ist natürlich auch unglaublich motivierend!

00:51:20: Vor allem ist es für mich motivierender wenn ich Menschen zum mehr Sport bewege und begeistern.

00:51:30: mit mir oder wegen mir seinen ersten Marathon läuft, oder seine erste Langdistance macht.

00:51:36: Oder auch nur zehn Kilometer läuft statt auf dem Sofa zu sitzen?

00:51:38: Das ist für mich eine unglaubliche Motivation.

00:51:42: Ja letztendlich triffst du ja auf sehr viele Menschen und hast sehr viele Begegnungen.

00:51:48: was waren so die diskurrielste Begegenung, die du gemacht hast auf deinen Reisen?

00:51:53: Da war alles mit dabei!

00:51:55: Absolut alles Was so wirklich heraussticht, in Mexiko natürlich.

00:52:02: In Mexiko bin ich komplett unbekannt gestartet, bin in Tijuana losgerannt erst durch die Wüste von Baja California und habe mich komplett allein gewesen.

00:52:11: Und dann ist mir das Sierra Madre in Sinaloa eine Straßenhündin Lacoqueta hinterher gerannt Und es wurde dann plötzlich eine nationale News Story und dann sind tausende von Menschen angeschlossen.

00:52:20: Ich wurde als Deutscher Frau Skamp eine nationale Berühmtheit, also das wurde dann täglich live im Fernsehen übertragen, ein Riesenvolkslauf mit der Polizei-Escorte und dann bin ich teilweise bewaffnet neben mir hergelaufen.

00:52:32: mit schusssicherern Westen und Maschinenpistole habe ich in jedem Dorf einen großen Empfang bekommen.

00:52:38: Und die Mexikaner sind ja sowieso total verrückt und kommen dann mit Kostümen usw.

00:52:43: Es war jeden Tag etwas Neues, Skurriles was passiert ist.

00:52:47: Das war unglaublich spannend und interessant.

00:52:51: Ansonsten übernachte ich bei meinen Projekten natürlich bei den ärmsten Leuten auf der Welt bis hin zu super Reichen das alles mit dabei.

00:53:01: Ich hab in der Sahara mal Ja, bei illegalen Goldsucherkäms übernachtet im Sudan.

00:53:10: Das sind Menschen die können sich auch kein sauberes Trinkwasser leisten.

00:53:13: also die verdienen wahrscheinlich unter einem Euro am Tag und haben trotzdem alles mit mir geteilt.

00:53:19: Also eine unglaubliche Herzlichkeit bis hin zur auf der anderen Seite ja bin ich irgendwelchen Spitzenpolitiker eingeladen worden?

00:53:32: oder Unternehmern, Top-Profisportler.

00:53:36: Also der Kontrast ist so unglaublich weit und das ist ja das Schöne auch wenn man bei einheimischen irgendwie einheimischer Stamm in Afrika wo ich übernachte oder ich habe aber bei Guerilla Kämpfern in Guatemala übernachtet.

00:53:52: Auch unglaublich spannend am Ende wenn man als Radfahrer oder Läufer durch ein fremdes Land kommt.

00:54:01: Die Leute interessieren sich ja Verein, was macht der hier?

00:54:03: Wo geht er hin?

00:54:05: Man strahlt auch erst mal überhaupt keine Gefahr aus sondern das Gegenteil und bekommt dann in der Regel auch sehr offene Türen.

00:54:14: Wo wird es nochmal hingehen?

00:54:15: Wolle?

00:54:17: Ganz viele Länder!

00:54:17: Es gibt so viele schöne Länder wo ich noch einmal hin will.

00:54:20: Das mache ich auch in meinen nächsten Projekten.

00:54:22: Ich habe ja noch ein bisschen etwas vor.

00:54:25: Da kommen neue große Projekte im April jetzt wieder los.

00:54:28: Ein Land, das mir sehr angetan hat ist natürlich Mexiko.

00:54:30: Da möchte ich unbedingt noch ein paar Mal hin.

00:54:34: Genauso Peru.

00:54:34: die peruanischen Anden sind auch wunderschön unglaublich schönes Land und ja gibt viele Länder.

00:54:42: Neuseeland hat mir extrem gefallen oder auch Island Norwegen.

00:54:47: also es gibt ganz ganz viele schöne Lände.

00:54:50: Aber ich weiß klar, wenn in Mexiko so den Kultstatus hast als deutscher Forest Gump dann ist klar das da immer willkommen bist wahrscheinlich auch.

00:54:59: Absolut!

00:55:00: Ich war auch jetzt dieses Jahr im Mai weil ich zweieinhalb Wochen in Mexico auf Vortragstour habe ich fünf Vorträge gehalten und ja es war total verrückt.

00:55:10: also die haben mich noch nicht vergessen und Mexikaner sind ja auch so herzlich und so emotional.

00:55:15: das war toll.

00:55:17: Ich denke, viele kennen den Film Forrest Gump und er ist ja auch einfach losgelaufen.

00:55:22: Und dann sieht man halt so ein Film wie immer mehr Menschen hinter ihm herlaufen und Debat wächst und Haare werden länger.

00:55:30: War das so wie ... Wie man sich zum Film vorstellt oder beschreibt mal live?

00:55:35: Du bist ja der echte Forrest-Gump!

00:55:36: Forrest gump war ja nur fiktiv aber du bist der echter und es ist viel krasser noch.

00:55:41: Ja also wir waren das Gefühl für dich

00:55:45: Es war genau wie im Film, und es ist einfach so passiert.

00:55:48: Ich habe eine Baba-Gampmütze auf gehabt und habe auch einen langen Bart gehabt.

00:55:53: Das lag aber nicht daran dass ich jetzt als bekannt worden werden wollte sondern fahre aus Kampa meinen Lieblingsfilm in meiner Jugend Und für mich war immer klar wenn ich mal durch ein Land renne dann mache ich das mit einem langen Bar und einer Baba Gampmüte weil das gehört da einfach dazu.

00:56:06: Und am Ende war es das TV-Arzt Tika.

00:56:10: Das ist wie bei uns das ZDF, der zweitgrößte Fernsehsender in Mexiko und er hat dann irgendwie eine große New Story gebracht mit der ja der deutsche Fall Scum brennt jetzt hier durch Mexico und dann sind alle anderen Medien und Social Media und alle auch aufgesprungen.

00:56:25: Dann habe ich mich nicht gewährt gegen den Namen aber der kam schon von den Mexikanern.

00:56:32: Ich denke, da kann es stolz drauf sein.

00:56:33: Es ist ein vorrisch-gambischer Legende, jeder kennt's und ich denke, das steckt der Leistung dahinter.

00:56:39: Und ich finde es so schön.

00:56:41: Jonas wie du gesagt hast, du hast sehr nicht gemacht um irgendwie Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen sondern man merkt auch am Gespräch Du bist sehr authentisch und du machst es einfach für Dich weil du wahnsinnig Bock drauf hast.

00:56:52: Ich

00:56:54: habe meine Leidenschaft zu Beruf gemacht und das sehe ich jeden Tag als Privileg, dass ich so was machen kann.

00:56:59: Also ja, ich bin einfach Bock drauf es macht.

00:57:01: Es macht Spaß und gibt mir unglaublich viel!

00:57:03: Ja, das merkt man auch.

00:57:04: wie fühlen sich so der wenn jetzt an die hundertzwanzig-Tage-Challenge zurückdenkst?

00:57:09: Hundertzwansicht Tage, hundertzwanzig Triathlon's Das sind ja Tausende von Kilometer, die du läufst, schwimmst und Fahrrad fährst.

00:57:17: Wie fühlt sich da der letzte Kilometer an wo du weichst?

00:57:20: hey der Kilometer noch und dann hab' ichs geschafft.

00:57:24: Ja, das ist ein unglaublich befreiendes Gefühl.

00:57:28: Das ist so diese Vorfreude darauf.

00:57:31: Da ist auch bei mir tatsächlich kein Wehmut.

00:57:34: Das war ein unglaubliche Geiles Projekt.

00:57:38: Ich hatte vier wundervolle Monate aber bei mir ist immer ankommendes Ziel und ich mache jedes Projekt nur einmal.

00:57:46: Es ist dann derzeit gewesen und dann kommt was Neues.

00:57:50: Und es ist ja auch bei danach nichts Neues macht, sondern ich habe mein Leben ja auch so gestaltet.

00:57:56: Ich gestalte, dass ich ständig neue Projekte machen kann und wenn ich ein Traum hab dann mache ich den einfach.

00:58:01: Also ich bin ja da flexibel und frei aufgestellt was da wahrscheinlich auch ein bisschen beihilft.

00:58:07: Und es ist einfach eine Freude, auch stolz für das was man geschafft hat.

00:58:17: Es ist unglaublich schön weil der Weg dahin war so hart mit so vielen Rückschlägen, Tiefpunkten Und dann da zu stehen nach hundertzwanzig Tagen und was geschafft zu haben, was noch keiner zuvor geschafft hat.

00:58:29: Ja schon geil!

00:58:31: Und auf was bist du besonders stolz?

00:58:34: oder am Stolz ist es schon?

00:58:35: Kann man das so abstufen?

00:58:37: Oder wie würdest du das beurteilen für dich?

00:58:41: Auf was bist Du am meisten stolz?

00:58:44: Also es ist schwer die Projekte miteinander zu vergleichen weil's was anderes ist?

00:58:47: einfach ich sage immer die hundert zwanzig Ironmans in hundert-zwanzigt Tagen Und der Trailer in die Welt, beides sticht hervor.

00:58:56: Das sind die beiden Projekte auf die ich am stolzesten bin.

00:58:59: Du hast jetzt auch schon angekündigt das geht weiter nach dem Projekt ist Formprojekt ganz exklusiv bei Lamentreams.

00:59:07: darfst du schon was sagen?

00:59:09: Im Januar gebe ich mein neues Projekt bekannt.

00:59:11: Ich kann nur so viel sagen es geht im April wieder los und Es wird ein ganz großes Abenteuer.

00:59:18: Das klingt gut Jonas.

00:59:19: ansonsten wir sind ja unter uns

00:59:24: Strengeheim, also das Strengeeheim.

00:59:25: Es haben schon sehr viel versucht und hat noch keiner geschafft.

00:59:28: Ja okay alles gut!

00:59:29: Also ich respektiere es auf voll und ganz.

00:59:31: weih an Spaß.

00:59:32: Alles gut.

00:59:33: Ich wünsche da auf jeden Fall schon mal.

00:59:34: jetzt drücke ich die Daumen.

00:59:35: Ich bin gespannt was kommt ja.

00:59:37: Ich denke kann jeder auch gespannt sein?

00:59:40: Ja vielen Dank.

00:59:41: Ja ich denk du haltst mich auf dem Laufende oder wer kriegest ihr mit alle durch die Presse dann?

00:59:48: Genau man kannst auf Instagram auf Social Media mitverfolgen Und es gibt immer ein neues Buch zu meinen Projekten und Vorträge.

00:59:57: Da kann man's mitverfolgen!

01:00:01: Was mich noch interessiert, weil mir vorhin hatten wir das von übernachten.

01:00:07: Du hast gesagt du hast bei verschiedenen Menschen übernachtet.

01:00:11: aber ich kann mal auch vorstellen wenn du jetzt durch die Atria schwimmst gibts auch manchmal Erdlichkeit wo du für dich alleine schläfst im Zelt oder in der freien Natur.

01:00:22: Kannst du das mal kurz einen Blick geben, wie was da für Orte vorgefunden hast?

01:00:29: Ich schlafe die meiste Zeit alleine irgendwo in der Natur und schlag dann mein Zelt auf oder übernachte auch unter freiem Himmel.

01:00:35: Bei Orten war natürlich alles mit dabei also beim Schwimmen irgendwie teilweise am wunderschönen Strand, teilweise einfach auf irgendwem unbequemen Felsen je nachdem was man halt findet.

01:00:47: Ganz spannend war auch, ich habe mal eine Nacht auf dem Baikalsee gezeltet.

01:00:50: Also da waren noch zwei Meter dick die Eisdecke gefroren und ich hab dann im Winter mitten auf den Baikalseen dieser gigantischen Wildnis einer der größten Seen in der Welt gezeltet.

01:00:59: Das war sicherlich ein unglaubliches Erlebnis.

01:01:02: oder in der Sahara unter dem Sternenhimmel wenn dann die nächste Start halt irgendwie tausend Kilometer weit weg ist.

01:01:10: es ist auch ziemlich geil Und im Urwald übernachten das auch was ganz Tolles weil man einfach so die die Geräusche vom Urwald hat.

01:01:19: Das ist die Natur, den Insekten und alles.

01:01:21: Das war absolut Wahnsinn!

01:01:25: Was sagst du zu diesen Leuten?

01:01:26: Wer hat das vorhin von Prägung oder... Einschränkungen, was sagst du zu denen Leute die sagen?

01:01:31: Oha, wüscht ist doch gefährlich.

01:01:33: Skorpione oder A auf dem C ist doch kalt und der Eisschicht

01:01:37: usw.,

01:01:38: was sagts denn zu den Menschen?

01:01:39: oder Dschungel hast grad erwähnt.

01:01:41: Die sagen oha, die gefährliche, tödliche Insekte, Spinnischlange usw.

01:01:46: Was sagts dann zu diesen Menschen?

01:01:49: Sie sollen sich mal die Statistiken anschauen.

01:01:55: Es ist nicht gefährlich, vor allem wenn man weiß was man da tut.

01:01:59: Man soll das einfach machen.

01:02:00: Man kann sich ja fürs erste Mal irgendwie jemanden dazunehmen der sowas schon mal gemacht hat und ein bisschen Erfahrung hat Und dann ist es auch überhaupt nicht gefährlig.

01:02:08: also ich bekomme Ganz oft auch so Ja wenn ich irgendwie in den Kanada bin oder irgendwo mit wilden Tieren Ob ich keine Angst verbären habe oder oder war es auch immer Das müssen sich Statistiken angucken.

01:02:24: Selbst beim Schwimmen im Heifische gibt es weltweit jährlich zehn tödliche Hayataken pro Jahr, das leben Milliarden Menschen am Meer.

01:02:35: Im Mittelmeer kommt es gar nicht vor die Gefahr von einem Heil gefressen zu werden.

01:02:47: und noch viele weitere Nullen prozent.

01:02:50: Und die Gefahr von einem Auto überfahren zu werden, wenn man Fahrrad fährt oder sowas, die ist als zehntausendmal oder hunderttausendmal höher.

01:02:58: Da haben die Leute keine Angst davor.

01:03:01: Man sollte sich von seiner Angst nicht lehmen lassen.

01:03:05: Wenn man so Sachen nicht macht, dann kann ich sagen verpasst mal was!

01:03:11: Auf jeden Fall, tolle Botschaft.

01:03:12: Jetzt mal losgelöst von deinem nächsten Projekt.

01:03:15: Was hast du für deinen Leben noch vor?

01:03:17: Was möchtest du als Jonas noch erreichen?

01:03:21: Also ich habe mein Leben so aufgebaut wie ich das möchte.

01:03:24: Ich hab meine Projekte da die Freiheit und Flexibilität schöne Projekten zu machen mit meinem Vater zusammen.

01:03:33: Bin ja auch Unternehmer, hab Spiegelbestseller geschrieben, Netflix-Doku halt Vorträge bei ganz großen... besten Firmen der Welt, also da habe ich schon sehr viel erreicht und mehr zu sein macht mir mein Leben so unglaublich viel Spaß wie es aktuell ist.

01:03:50: Und ich wünsche mir für die Zukunft ja ich hab noch sehr viele sportliche Ziele und Projekte und möchte dass ich das was ich aktuell mache noch viele viele Jahre machen kann.

01:04:03: Das ist mein also auch.

01:04:04: da gehört dann auch sagen wir gesund bleiben fit bleiben dazu Träume verwirklichen.

01:04:10: Also ich möchte, wenn dich ein Traum haben leben dann möchte ich den auch einfach machen.

01:04:16: Wenn du jetzt mal nach vorne denkst und merkst okay es geht nicht mehr so.

01:04:20: also zumindest die krasse Distanze nicht mehr Wärschen dann Jonas Deichmann?

01:04:25: Wenn er das ganze die großen Projekte nicht mehr machen kann.

01:04:28: wie würdest du dich da als Mensch beschreiben?

01:04:30: Dann kann ich noch auf Abenteuerprojekte geben gehen.

01:04:32: Ich kann auch noch mit siebzig um die Welt segeln und darüber einen Buch schreiben.

01:04:35: daher Das was ich mache, es geht irgendwann mal natürlich weg von jetzt hundertzwanzig Einwohnern ineinander und dann halt mehr Abenteuer.

01:04:43: aber man kann auch gerade Abenteuern im sehr hohen Alter noch machen.

01:04:48: Das finde ich eine super tolle Einstellung.

01:04:51: lieber Jonas!

01:04:52: Hast du denn noch für unsere Zuhörer ne Botschaft?

01:04:55: Was jetzt noch nicht gesagt worden ist, was du jetzt noch jedem mit auf den Weg geben willst...

01:05:02: Noch eine Botschaft, das wurde schon so ein bisschen gesagt.

01:05:04: Aber ich möchte noch mal ganz klar herausstellen, weil es ist für mich das Allerwichtigste und jeder hat's auch schon einmal gehört aber wenigsten Leute machen es und es ist einfach machen.

01:05:14: Weil das Wichtigste ist immer an die Stadien zu kommen.

01:05:17: Es ist immer einfacher in der Komfortzone zu bleiben und nicht zu tun.

01:05:22: Aber dann verpasst man was!

01:05:24: Und wenn man einen Traum hat, dann sollte man das tun und der beste Zeitraum ist auch nicht in fünf Jahren, sondern er ist jetzt oder nicht so weit entfernt.

01:05:34: Und wenn man seine Leidenschaft folgt dann gibt es da auch mal schwierige Momente außer Frage aber das ist eine unglaublich schöne Reise und auch nur dann wird man wirklich gut in dem was man tut weil dann geht man über Jahre die extra Meile, man macht das mit einer Leidenschaft dahinter mit einem Ehrgeiz, mit einer Motivation Und dann passieren ganz tolle Dinge.

01:06:00: Also, sich mal hinzusetzen, mal zu überlegen was will ich eigentlich im Leben und was hält mich davon ab?

01:06:08: Und einfach machen!

01:06:11: Ja, schöne Botschaft gerade noch weil... Ich möchte grad nochmal drauf eingehen.

01:06:15: Hast du denn für dich auch irgendwann mal den Moment gehabt Man wird ja nicht von heute auf morgen extrem Sportler, wo du gesagt hast ok ich habe mich jetzt hinsetzt und hab gesagt okay das möchte ich mal machen.

01:06:26: Wann waren so die Initialzündungen?

01:06:28: Wo du gesagtest du möchtest diesen Weg einschlagen.

01:06:32: Das ging relativ schnell.

01:06:33: also ich habe meinen ersten Weltrekord gesponsert bekommen.

01:06:37: Ich stell jetzt Orasi durch Gewährung und schon während dem Projekt wurde mir klar dass ich jetzt da noch mehr davon machen möchte und dann habe ich relativ schnell gekündigt und mich damit selbstständig gemacht.

01:06:49: Schön, also es war ja dann quasi Initialzündung.

01:06:53: Genau!

01:06:54: Ja sehr schön.

01:06:56: Lieber Jonas hast du denn noch was auf dem Herzen?

01:06:59: Was bisher ungesagt worden war?

01:07:02: Nichts passt alles, das war ein sehr, sehr spannendes Gespräch.

01:07:05: da.

01:07:05: vielen Dank dir.

01:07:06: Ich sage auch vielen lieben Dank.

01:07:08: ich habe noch eine allerletzte Frage wie es bei Lemon Dream so üblich ist wenn würdest du denn gerne lieber Jonas hier bei mir auf der Couch mal sitzen sehen im Podcast Lemon Dreams.

01:07:22: Spannende Frage, habt ihr nur Deutschsprachig oder auch Englischsprachige Gäste?

01:07:29: Ich bin bisher nur Deutsch sprachig unterwegs aber ich sage auch immer, ich bin international orientiert.

01:07:34: von daher sag niemals nie.

01:07:36: und nach der Folge heute wer wäre ich wenn ich sagen würde ich mache nicht noch englisch?

01:07:40: ja also weil

01:07:41: ich habe zwei sehr gute deutschsprachigen Empfehlungen für dich.

01:07:46: das ist zum einen der Chris Zurell.

01:07:48: Er ist ein High Performance Coach.

01:07:52: Ich habe mich sehr viel mit ihm zum Thema Schlafen und so weiter unterhalten, hat auch eine unglaublich spannende Geschichte mit vielen Auf- und Abs.

01:08:01: Und dann würde ich noch den Felix Bertram sehr stark empfehlen.

01:08:05: Felix Bertrahm ist ein Unternehmer der einen Hautarzt, der in einer großen Klinik in der Schweiz aufgebaut hat.

01:08:12: Ein sehr, sehr erfolgreicher Unternehmer hat mittlerweile noch ein Sterne-Restaurant usw.

01:08:16: und hat von paar Jahren erkannt, dass sein biologisches Alter deutlich älter ist als er und arbeitet jetzt daran das biologische Alter wieder runter zu bekommen.

01:08:27: Und indem man aber auf eine sehr gesunde Art und Weise also gerade da kann man von beiden kann man unglaublich viel dazu lernen zu so Themen die wir heute nur angekratzt haben.

01:08:38: wie lebt man denn gesund?

01:08:42: wird alt und vollbringt Höchstleistungen.

01:08:46: Und die haben beide eine unglaublich inspirierende

01:08:48: Geschichte.".

01:08:49: Vielen Dank für die Impulse, Jonas!

01:08:52: Wenn du jetzt sagst Englischsprachig, wen hättest den Tag gesagt?

01:08:56: Wir sind an die Deutschen eingefallen.

01:08:58: also das passt schon, es sind zwei Empfehlungen ist super interessant.

01:09:03: Ja ich habe noch eine Idee.

01:09:04: Also ich werde nach unserem Gespräch mit Tom Hengs einladen und ich sage wenn er kommt dann bist Du auch nochmal herzlich willkommen.

01:09:12: Ja, danke.

01:09:14: Vielleicht kriegen wir ja da was Schönes hin?

01:09:17: Wäre super genau!

01:09:18: Ja wäre genial.

01:09:19: und ansonsten lieber Jonas wünsche ich dir erst mal alles alles Gute.

01:09:23: Ich sage vielen lieben Dank für das tolle Gespräch.

01:09:26: schön dass mein Gast war.

01:09:27: Für mich war es Riese Ehre, Riese Freude auch Einblicke zu bekommen in deine Projekte In deinen hundertzwanzig Tage Challenge quasi Weltumrundung per Triathlon und auch deinen Rekord aufgestellt hast, den Eurasien-Rekord.

01:09:43: Also es war echt sensationell für mich jetzt auch nochmal ganz andere Horizonte eröffnet heute und für das bin ich dir unglaublich dankbar.

01:09:52: Sag noch mal von Herzen vielen lieben Dank!

01:09:54: War schon ein sehr, sehr toller Gast und wer weiß vielleicht gibt's ja einen Wiedersehen nach deinem nächsten Projekt und wünsche dir schon alles Gute.

01:10:02: Danke dir hat Spaß gemacht

01:10:04: Ja, danke dir lieber Jonas und ihr da draußen bleibt gesund.

01:10:07: Und euch auch alles Gute!

01:10:10: Ciao ciao.

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